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Häufig gestellte Fragen

 

Welche Dokumente stellt TRACON zu einem Produkt bereit?
Die CE-Konformitätserklärungen können Sie stets auf dem jeweiligen Produktdatenblatt herunterladen!

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Alle unsere Produkte werden in Übereinstimmung mit den geltenden EU- und nationalen Vorschriften sowie den einschlägigen Normen in Verkehr gebracht. Die gesetzlich vorgeschriebenen Konformitätserklärungen, Prüfprotokolle und Zertifikate – z. B. CE-Konformitätserklärung, RoHS-Konformitätserklärung, Leistungserklärung – sind je nach Produkt in unterschiedlicher Form auf unserer Website oder über unseren Kundendienst erhältlich.
Unsere Produkte werden in unserem eigenen, nach ISO 9001 zertifizierten Labor geprüft und – wo erforderlich – zusätzlich von unabhängigen, international akkreditierten Prüfinstituten verifiziert. Unsere Produkte verfügen in jedem Fall über Qualifizierungen aus unabhängigen, akkreditierten Drittanbieter-Laboren gemäß den einschlägigen Vorschriften.
Wir sind der Qualität und Konformität verpflichtet; deshalb aktualisieren wir die Produktdokumentation und Prüfergebnisse fortlaufend und stellen sie zur Verfügung.

A. VERBINDUNGS­TECHNIK FÜR LEITUNGEN


Wie entstehen die Leiteradern von Kabeln?

Die aus Kupfer oder Aluminium bestehenden Grunddrähte werden durch sogenanntes Drahtziehen – also mehrfaches Ziehen durch eine Ziehmatrize – zu den für die Aderfertigung verwendeten Drähten hergestellt. Aus Sicht der Kabelherstellung sind die vorgeschriebene Festigkeit, die elektrische Leitfähigkeit und die Oberflächenqualität entscheidend; in der Regel werden an den Drähten keine besonderen Oberflächenbehandlungen vorgenommen, es sei denn, eine Verzinnung des Kupferleiters ist erforderlich. Die so hergestellten Kupfer- oder Aluminiumdrähte eignen sich für verschiedene Aderaufbauten, die als massive oder verseilte (litzenförmige) Ausführung ausgeführt sein können. Die Gestaltung der Aderaufbauten wird in erster Linie durch die Anwenderanforderungen und die Fertigungstechnologie bestimmt.

 

Worin unterscheiden sich die verschiedenen Ader-Typen?
Massive Adern bestehen aus einem homogenen Material und aus einem einzigen Draht. In verseilten Adern bestehen die Leiter aus mehreren Drähten; die Verseilungen enthalten Einzeldrähte mit 1–2 mm Durchmesser. Flexible Adern unterscheiden sich von verseilten Adern durch die Feinheit der Litzen: Ihre Adern bestehen aus Drähten mit 0,05–0,6 mm Durchmesser. Daher unterscheiden sich Kabel mit identischem Querschnitt, aber unterschiedlichem Aufbau, im Außendurchmesser – was bei der Auswahl der Verbindungselemente zu berücksichtigen ist!

 

In welchen Größen werden massive Adern gefertigt?
Massive Adern werden in solchen Kabeln eingesetzt, die nach dem Einbau fest an Ort und Stelle verbleiben; sie werden überwiegend bei Kabeln mit kleinen Querschnitten verwendet. Beispielsweise sind die meisten Leitungen in Hauswänden vom Typ H07V-U (MCu). Nach gängiger Praxis werden Aluminiumkabel bis 16 oder 25 mm² Querschnitt massiv, darüber verseilt hergestellt (z. B. SZAMKAM-Kabel 4×16–4×240). Einige Hersteller fertigen die gesamte Größenreihe in massiver Ausführung (z. B. NAYY 4×16–4×240). Bei Kupferkabeln werden in der Regel oberhalb von 16 mm² keine massiven Adern mehr verwendet.

 

In welchen Größen werden verseilte und flexible Adern gefertigt?
Verseilte Adern werden dort eingesetzt, wo Flexibilität wichtig ist bzw. das Kabel während der Verwendung Bewegungen oder Vibrationen ausgesetzt ist. Dazu gehört das H05VV-F (MT), mit dem unsere Haushaltsgeräte an Steckdosen angeschlossen sind; solche feinlitzenhaltigen Kabel werden als flexible Kabel bezeichnet. Nach gängiger Praxis werden Aluminiumkabel über 16 mm² (Kupfer) bzw. 25 mm² (Aluminium) in verseilter Ausführung gefertigt (z. B. SZAMKAM-Kabel 4×16–4×240). Verseilte Ausführung wird auch dann gewählt, wenn das Kabel zwar fest verlegt wird, die Aderfertigung als massive Ausführung aber nicht sinnvoll ist. Ein Beispiel ist eine Kupferader mit 240 mm²: Die Herstellung als Massivader ist nicht trivial, und Verlegung und Anschluss würden erhebliche Probleme bereiten. Ein Kabel mit massiver Ader ließe sich nur schwer in Kanäle/Trassen einziehen, da zum Biegen großer Querschnitte hohe Kräfte nötig sind. Da die Einzeldrähte sehr dick wären, wäre die Ader/Kabelstruktur wenig flexibel, für bewegte oder vibrationsbelastete Anwendungen ungeeignet; jedoch erleichtert die Handhabung vor der Verlegung (Umspulen) und die Verlegung selbst die Arbeit, reduziert das Beschädigungsrisiko und spart Zeit und mögliche Mehrkosten. Auch kleine Querschnitte gibt es in verseilter Ausführung – um eine ausreichende Flexibilität zu erreichen.

 

Welche Feinheitsklassen für Aderverseilungen gibt es?
Zur besseren Übersicht sind die Aderverseilungen standardisiert. Nach DIN VDE 0295, IEC 60228 und HD 383 sind die häufig verwendeten Strukturen tabelliert; man unterscheidet Feinheitsklassen:
· Klasse 1: massive Ader (für nicht flexible Kabel, z. B. H07V-U (MCu))
· Klasse 2: verseilte Ader (für nicht flexible Kabel, z. B. NYY)
· Klasse 5: feindrähtige Ader (für flexible Kabel, z. B. H05VV-F (MT))
· Klasse 6: extra-feindrähtige Ader (für flexible Kabel, z. B. H01N2-E Schweißkabel)

 

Wie kann es sein, dass zwei Kabel gleichen Typs und gleichen Querschnitts unterschiedliche Durchmesser haben?
Die Nenngröße der Adern ist stets in der Kabelkennzeichnung enthalten, z. B.: H07V-U 1×6 – also ein einadriges Kabel mit 6 mm². Wie jede Norm erlaubt aber auch diese Toleranzen. Die Produktionsanlagen sind heute deutlich präziser als die zulässigen Toleranzen, daher fertigen die meisten Hersteller Adern am unteren Ende des zulässigen Querschnitts-Toleranzfelds. Misst man also den tatsächlichen Querschnitt eines Kabels mit z. B. 240 mm² Nennquerschnitt, wird er fast sicher kleiner als der Nennwert, aber noch innerhalb der Normtoleranz liegen.

Warum ist der Ader-Typ bei der Wahl des Verbindungselements wichtig?
Wegen der aus den Ader-Typen resultierenden Querschnittsabweichungen erfordert die Auswahl passgenauer Verbindungselemente große Sorgfalt. Hier hilft die ausführliche Auswahltabelle in unserem Katalog, die auch Empfehlungen für das passende Presswerkzeug enthält.

Welche Maßeinheiten werden für Kabelquerschnitte verwendet?
Aderquerschnitte werden in mm² angegeben. Es gibt auch andere Angaben. In Fachliteratur aus den 1970er Jahren finden sich umfangreiche Umrechnungstabellen, etwa AWG (American Wire Gauge), B&S (Brown & Sharpe) und SWG (British Standard Wire Gauge). Heute begegnet man praktisch nur noch AWG, da die USA an ihrem System festhalten. Ein Beispiel, wo man AWG-Angaben findet: UTP 4×2×AWG24 – vertraut, oder? Bei UTP/FTP-Netzwerkkabeln ist das gebräuchlich. Die Aderzahl ist 4×2 = 8 (bauartbedingt so angegeben), der Aderquerschnitt AWG24 entspricht einem Kupferdraht von 0,51 mm Durchmesser (0,2047 mm²). Die mm²–AWG-Tabelle finden Sie im Anhang unseres Katalogs auf Seite O/4.

Dürfen Aluminium- und Kupferleiter miteinander verbunden werden?
Das Grundproblem am Übergang zwischen Aluminium- und Kupferleitern ist die elektrochemische Korrosion – bedingt durch die Stellung der Metalle im Periodensystem. Unter Last setzt dieser Prozess ein; der Übergangswiderstand wächst mit der Zeit, die Verbindung erwärmt sich und die Kunststoffisolation kann schmelzen. Eine direkte Verbindung der unterschiedlichen Metalle ist daher nicht zu empfehlen. Löten wäre eine theoretische Lösung, ist aber seit 1983 normativ verboten. Als einzige Lösung gilt die Kombination aus Federklemme und Kontaktpaste. Der Aluminiumleiter ist vollständig von Oxid zu reinigen, die Klemme mit Paste vollständig zu füllen – so wird die Verbindung luftdicht, Oxidation verhindert.

 

B. WERKZEUGE


Sind die Pressköpfe in den TRACON-Handpresszangen austauschbar?

Nein, bei unseren universellen Handpresswerkzeugen sind die Köpfe nicht austauschbar. Die Kopfbreiten der Werkzeuge für kleine Querschnitte unterscheiden sich von denen für große Querschnitte.

Liefern die TRACON-Presswerkzeuge der HX-Serie die Pressbacken mit?
Ja. Die Presswerkzeuge der HX-Serie werden mit Pressbacken geliefert, die durch Drehen auf die erforderliche Größe für die jeweiligen Kabelschuhe eingestellt werden können.

Welche Pressbacken-Größen werden zu den hydraulischen TRACON-Presswerkzeugen geliefert?
Bei unseren hydraulischen Presswerkzeugen sind Pressbacken kein Zubehör im Lieferumfang. Sie werden einzeln, unter separatem TRACON-Code, passend zur jeweiligen Arbeit bestellt.

Mein hydraulisches Presswerkzeug ist defekt. Wo bekomme ich Hilfe?
Wir unterstützen alle Partner gern bei der Reparatur der Presswerkzeuge. Innerhalb der Garantie erfolgt die Reparatur selbstverständlich kostenfrei. Nach Ablauf der Garantie erstellen wir vorab ein Angebot und veranlassen nach dessen Bestätigung die Instandsetzung.

Was ist ein Kombiprofil-Schraubendreher?
Die meisten Reiheneinbaugeräte haben Klemmschrauben, die sowohl Schlitz- als auch Kreuzschlitz-Schraubendreher aufnehmen. Für diese speziellen Schrauben wurde ein besonderer Schraubendreher mit Kombiprofil entwickelt – einer Kopfform, die aus beiden Profilen kombiniert ist und optimal passt. So ist das korrekte Anziehen der Schrauben gewährleistet und die Schraube wird vor Beschädigung durch unpassendes Werkzeug geschützt.

C. BEFESTIGUNGS­TECHNIK


Wie wird die Zugfestigkeit von Kabelbindern gemessen?
Das TRACON-Labor verfügt über eine Zugprüfmaschine von Tinius-Olsen, mit der u. a. die Zugfestigkeit von Kabelbindern gemessen werden kann. Bei eventuellen Kundenreklamationen prüfen wir, ob das gelieferte Produkt den im Katalog angegebenen Belastungswerten entspricht. Selbstverständlich erstellen wir ein Prüfprotokoll, das wir auch elektronisch übermitteln können.

D. SCHRUMPFMATERIALIEN


Wie schrumpfe ich wärmeschrumpfende Schläuche korrekt?
Beim Schrumpfen ändern sich sowohl Länge als auch Wandstärke der Schläuche; das Ausmaß hängt vom Schrumpfverhältnis ab. Die maximalen Maßänderungen sind in unserem Katalog angegeben. Für gleichmäßiges Schrumpfen beginnen Sie stets in der Längsmitte des Schlauchs und arbeiten sich kreisförmig zu den Enden vor. Bei mit Harz (Kleber) versehenen Schläuchen ist dies besonders wichtig!

Wann sollte man kleberbeschichtete Schrumpfschläuche wählen?
Wenn an der Verbindungs- oder Reparaturstelle ein Schutz gegen Wasser erforderlich ist, sind kleberbeschichtete (adhesive) Schrumpfschläuche zu verwenden. Bei korrekter Schrumpfung (von der Mitte zu den Enden) tritt der Kleber am Ende leicht sichtbar aus – ein Indikator für die zuverlässige Abdichtung.

Wie wähle ich den passenden Schrumpfschlauch-Durchmesser für ein zu verbindendes Kabel?
Für gängige Kabeltypen bieten wir Verbindungs- und Endverschluss-Sets an, die auch die nötigen Zubehörteile enthalten. Bei einadrigen Kabeln/Leitungen messen Sie den Außendurchmesser und wählen anhand dessen den Schlauch, idealerweise so, dass der Kabeldurchmesser nahe der Mitte des Schrumpfbereichs liegt. Ist die Außenschicht beschädigt, das Kabel aber nicht trennbar, verwenden Sie den Reißverschluss-Schrumpfschlauch (Serie ZSJR).

Wo und wie setze ich Verguss-Verbindungssätze ein?
Überall dort, wo der Schutz einer Kabelverbindung unter Wasser besonders wichtig ist, empfehlen wir die geraden Verbindungssätze KET sowie die Abzweig-Sätze KYT. Die Sätze enthalten keine Verbindungselemente! Die geraden Sätze sind für Spleiße gedacht; die Verbindungselemente sind passend zu Kabeltyp und Querschnitt zu wählen. Mit dem Abzweig-Satz lassen sich kleine Querschnitte einfach vom Hauptkabel abzweigen, ohne dieses zu schneiden – typisch z. B. für den Anschluss von Straßenleuchten. Als Verbindungselement empfehlen wir YCSK-Schraubklemmen. Aufgrund des kleinen Gehäuses ist vor dem Verguss sicherzustellen, dass sich die Verbindungsteile nicht berühren. Die Zwei-Komponenten-Harze sind gemäß Anleitung zu mischen, bis sich der Beutel erwärmt – Zeichen für den Beginn der chemischen Reaktion. Danach kann vergossen werden; nach ca. 30 Minuten Aushärtezeit ist die Verbindung eingrabbar.

E. LICHTTECHNIK


Was ist der Lichtstrom und welches ist seine Einheit?
Das Auge nimmt elektromagnetische Strahlung im Bereich 380–780 nm als sichtbares Licht wahr. Die Größe, die das Helligkeitsempfinden eines künstlichen Lichtquellenspektrums beschreibt, ergibt sich aus der Strahlungsleistung multipliziert mit der Sichtbarkeitsfunktion. Integriert man diese Produkte über das gesamte Spektrum, erhält man den Lichtstrom Φ; Einheit: Lumen (lm). Der Lichtstrom ist die wichtigste lichttechnische Kenngröße von Lichtquellen.

Wie definiert sich die Lichtausbeute?
Das Verhältnis von Lichtstrom zur aufgenommenen elektrischen Leistung einer Lichtquelle nennt man Lichtausbeute; Einheit lm/W.

Was ist die Lichtstärke und welche Einheit hat sie?
Lichtquellen strahlen in alle Richtungen. Der in ein bestimmtes Raumwinkel-Element abgegebene Anteil des Lichtstroms ist die Lichtstärke I; Einheit Candela (cd). Die Lichtstärke ist im SI die Basiseinheit der Photometrie.

Was ist die Beleuchtungsstärke und welche Einheit hat sie?
Für die Helligkeit einer beleuchteten Fläche ist maßgeblich, wie viel Lichtstrom auf die Fläche bzw. auf die Flächeneinheit fällt. Dies ist die Beleuchtungsstärke E; Einheit Lux (lx).

Was ist die Leuchtdichte und welche Einheit hat sie?
Das Auge nimmt beim Blick auf eine Fläche nicht deren Beleuchtungsstärke, sondern die scheinbare Helligkeit wahr. Diese beschreibt die Leuchtdichte L. Sie ist komplex und hängt u. a. von Beleuchtungsstärke, Beobachtungsrichtung, Farbe, Reflexionsgrad sowie von der Art der Reflexion (spiegelnd/streuend) ab. Einheit cd/m². Obwohl die Leuchtdichte die realen Sehbedingungen am besten beschreibt, wird sie aus Mess-/Berechnungsgründen nur eingeschränkt verwendet.

Was versteht man unter Blendung?
Die Lichtqualität wird auch von Licht aus unerwünschten Richtungen beeinflusst, das Blendung verursacht und die Sehleistung mindert. Es kann direkt von der Lichtquelle oder indirekt reflektiert (z. B. Wasserfläche, Spiegel, Monitor) auftreten. Man unterscheidet: physiologische (leistungsmindernde) Blendung und psychologische (störende) Blendung. Zur Bewertung gibt es Kennzahlen; neuere Normen verwenden für Innenräume den UGR-Wert (Unified Glare Rating) und für Außenbeleuchtung den TI-Wert (Threshold Increment).

Was bedeutet die Farbtemperatur einer Lichtquelle?
Neben der Stärke ist auch die Farbe des ausgestrahlten Lichts wichtig. Die Farbe eines glühenden schwarzen Strahlers lässt sich über seine Temperatur (Kelvin, K) beschreiben – z. B. hat der Glühfaden einer Standardlampe ca. 2 800 K. Weicht das Spektrum einer realen Lichtquelle nur gering von dem eines schwarzen Strahlers ab, beschreibt man es über die korrelierte Farbtemperatur (CCT). Tageslicht unter klarem Nordhimmel liegt über 6 000 K, die Glühlampe bei ca. 2 800 K. Unterschiedliche CCTs sollten nicht gemischt werden, da dies die Adaption erschwert, Farbwiedergabe beeinträchtigt und farbige Schatten erzeugt. Allgemein: Zuhause meist warmes Licht 2 700–3 000 K; in Außen/Industrie 4 000–4 500 K.

Farbtemperatur (K°):    
Warm                  Neutral                             Kalt

                                               2700–3500 K           3500–5000 K              5000–6500 K

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Was ist der Farbwiedergabeindex und warum ist er wichtig?
Künstliche Lichtquellen verfälschen Farben in unterschiedlichem Maß. Dies beschreibt der Farbwiedergabeindex Ra, skaliert so, dass der schwarze Strahler (Sonne als Annäherung) 100 hat. Skala 0–100: Je kleiner, desto stärker die Verfälschung. Glühlampen nähern sich dem schwarzen Strahler, Ra ≈ 100. Für Allgemeinbeleuchtung ist Ra ≥ 80, für Außen/Industrie Ra ≥ 70 üblich.

 

                  Gute Farbwiedergabe Ra > 80                                                                     Schlechte Farbwiedergabe Ra < 70

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Warum haben LED-Leuchten oft deutlich niedrigere Lumenwerte als die zu ersetzenden Leuchten?
LED-Module strahlen typischerweise in 120–180° ab. Konventionelle Lichtquellen emittieren 360°, wovon ein großer Teil gar nicht oder nur über Reflektoren/Optiken die Nutzfläche erreicht. Für Anwender zählt die Beleuchtungsstärke (Lux) auf der Fläche. Unsere Empfehlungen zur „1:1-Ablösung“ stellen sicher, dass bei Montage der LED-Leuchte an Stelle der alten Leuchte die gleiche oder bessere Beleuchtung erreicht wird. Zur Absicherung erstellen wir Vorab-Lichtberechnungen und können Muster für Vor-Ort-Tests bereitstellen.

Muss man LED-Streifen kühlen?
Ja. Wir empfehlen grundsätzlich, insbesondere bei 9,6 W/m und stärker, die Montage in Aluminiumprofilen. Überhitzung tritt vor allem auf schlecht wärmeleitenden Untergründen (Holz, Kunststoff) auf und verkürzt die Lebensdauer erheblich.

Wie berechne ich das erforderliche Netzteil für meinen LED-Streifen?
Die W/m-Angabe des Streifens mit der zu betreibenden Länge multiplizieren und ca. 20 % Reserve addieren. Beispiel: 7,2 W/m bei 10 m → (10 m × 7,2 W/m) + 20 % = 72 W + 14,4 W = 86,4 W → Netzteil 96–100 W.

Welche LED-Streifenlänge kann ich an einem Netzteil betreiben?
Abhängig von der Leistung des Streifens, allgemein empfehlen wir nicht mehr als 10 m von einem Einspeisepunkt. Bei 12 V Betriebsspannung führt der Spannungsfall auf längeren Längen zu geringerer Spannung am Ende, die Helligkeit sinkt; bei RGB-Streifen kann sich sogar die Farbe ändern. Deshalb alle 10 m neu einspeisen; bei RGB die Steuerungssignale mit dem LPRGB-Verstärker weiterführen.

 

 

 

F. INSTALLATIONS­GERÄTE FÜR NETZE

Wie realisiere ich einen wirksamen Überspannungsschutz?
Ein wirksames Konzept besteht immer aus mehreren Stufen (1+2+3). Steckdosenleisten mit Überspannungsschutz aus dem Baumarkt bieten keinen Vollschutz; sie sind nur eine Stufe (Typ 3) und sollten möglichst nahe am Verbraucher installiert werden. Zusätzlich ist in der Unterverteilung (Wohnungsverteilung) mindestens ein Typ-2-Ableiter zu installieren. Typ-1-Ableiter in der Hauptverteilung sind nicht immer erforderlich; Entscheidungshilfe bietet die Auswahltabelle auf den Seiten F/2–3 unseres Katalogs. Auch das Schwachstromnetz ist zu schützen (empfohlen: HKTM-Steckdosenleisten). Wichtig: Für ein koordiniertes Zusammenwirken sollten zwischen den Stufen (1+2+3) jeweils mindestens 15 m Leitungslänge liegen.

Die Anzeige meines Überspannungsschutzes sprang von Grün auf Rot. Was tun?
Rot bedeutet: Der Ableiter hat ausgelöst und bietet keinen weiteren Schutz. Modulare Geräte müssen ersetzt werden (bei wechselbarem Einsatz genügt dessen Austausch). Überspannungsschutz-Steckdosenleisten können weiter genutzt werden, schützen aber nicht mehr vor Überspannung.

Was bedeutet Icn= 6 kA bei modularen Schutzgeräten?
Bei der Planung wird für jede Verteilungsebene die zu erwartende Kurzschluss-Stromstärke (Icn) ermittelt. Anhand dieses Wertes sind die in der Verteilung einsetzbaren Schutzgeräte auszuwählen. Beträgt der berechnete Kurzschlussstrom 6 kA, dürfen nur Geräte mit mindestens dieser Bemessung eingesetzt werden.

Was bedeuten die Charakteristiken „B“, „C“ und „D“ bei Leitungsschutzschaltern?
Sie kennzeichnen die Auslösecharakteristik. „B“ ist am schnellsten, „D“ am trägsten. Typ B wird meist für Leitungs-/Überlastschutz, Typ C für Motoren, Typ D für große Beleuchtungsstromkreise verwendet. Die Auslösekennlinien finden Sie im TRACON-Katalog auf Seite F/10.

Was bedeuten „A“ und „AC“ bei Fehlerstrom-Schutzschaltern?
Typ AC ist nur für sinusförmigen Wechselstrom empfindlich und daher nur in reinen AC-Kreisen einsetzbar. Durch Elektroniken mit Halbleitern/ Gleichrichtern (z. B. Dimmer) ist häufig Typ A erforderlich, da AC-RCDs dort keinen ausreichenden Personenschutz bieten. Typ A arbeitet bei Wechselstrom und pulsierendem Gleichstrom.

Worauf sollte ich beim Kauf eines Kohlenmonoxid-Warners achten?
Wichtig ist ein Gerät, das von der Verbraucherbehörde als geeignet eingestuft wurde. Eine Liste geprüfter Geräte ist unter folgendem Link verfügbar: http://www.nfh.hu/sites/default/files/szenmonoxid_pozitiv_20150727.pdf.
Fragen Sie auch nach dem Herstellungsdatum: CO-Warner enthalten chemische Zellen und funktionieren nur ca. 5 Jahre zuverlässig – ältere Geräte müssen ersetzt werden!

 

G. STECK- UND ANSCHLUSS­GERÄTE


Worauf sollte man beim Kauf einer Verlängerungsleitung achten?
Nach IEC 60884-1 müssen Verlängerungen/Leisten mit Kabellängen über 3 m mindestens 1,5 mm² Leiterquerschnitt haben. Viele Hersteller verwenden jedoch 1 mm² oder weniger – das ist gefährlich! Wandsteckdosen sind für 16 A ausgelegt, Verlängerungen mit 1 mm² aber nur für 10 A; es gibt keinen Schutz vor Überlast! Im Überlastfall „ersetzt“ das Anschlusskabel die Schmelzsicherung, kann schmelzen und Brand-/Stromschlaggefahr verursachen! Daher empfehlen wir trotz Mehrpreis grundsätzlich 1,5 mm². Mehr dazu: http://www.villanyszaklap.hu/lapszamok/2015/junius/3675-hosszabbito-keszletek-lakossagi-alkalmazasanak-veszelyeirol

H. VERTEILERDOSEN, VERTEILER SCHRÄNKE


Welche TRACON-Verteilerschränke eignen sich für Photovoltaik-Anlagen?
Die TME-Schrankfamilie ist für PV-Installationen geeignet. Sie erlaubt den Einbau von Komponenten bis 1 000 V DC und das UV-beständige Material ermöglicht auch den Außeneinsatz.

 

I. GERÄTE DER ENERGIEVERTEILUNG


Was bedeuten die Charakteristiken „gG/gL“ und „aM“ bei NH-Sicherungen?
Sie kennzeichnen die Auslösecharakteristik. „gG/gL“ ist schneller, „aM“ träger. gG/gL wird typischerweise für Leitungs-/Überlastschutz, aM für Motoren eingesetzt. Es gibt spezielle Ausführungen (aR für Halbleiter, gTr für Transformatoren), die jedoch nicht im TRACON-Sortiment sind. Die Kennlinien finden Sie im Katalog auf Seite I/10.

J. RELAIS

Welche technischen Daten werden zur Relaisauswahl benötigt?
Wichtig sind die Belastbarkeit (Strom, Spannung, Stromart), die Ansteuerspannung (Höhe und Stromart) sowie Art und Anzahl der Kontakte. Im Idealfall findet sich bei bekannten Parametern auch ein maßlich identisches Ersatzrelais in unserem Sortiment.

K. INDUSTRIELLE AUTOMATISIERUNG


Was ist der Unterschied zwischen Trenn- und Isoliertransformatoren?
Bei Trenntransformatoren liegen Primär- und Sekundärwicklung auf einem Spulenkörper. Wo kein Sicherheitstransformator erforderlich ist, empfehlen wir diese Geräte. Bei Isoliertransformatoren sind die Wicklungen auf dem Spulenkörper gegeneinander isoliert angeordnet, wodurch die Anforderungen an Sicherheitstransformatoren erfüllt werden.

L. MESSINSTRUMENTE

Wie lässt sich der Messbereich eines AC-Grundinstruments erweitern?
AC-Grundinstrumente messen bis 5 A. Speist man sie über einen Stromwandler mit 5 A Sekundärstrom, zeigt das Instrument proportional zum Primärstrom an. Mit einer zur Primärseite passenden Skala kann das Instrument größere Wechselströme anzeigen.

Ich habe ein AC-Instrument mit 200-A-Skala bestellt. Warum endet die Skala bei 400 A?
Beim Einschalten treten Einschaltstromstöße auf. Bei 200 A Nennstrom könnte der Stoß den Zeiger beschädigen. Daher ist das Instrument für kurzzeitige Ströme bis zum Doppelten des Nennwertes ausgelegt und skaliert.

Wie lässt sich der Messbereich eines DC-Grundinstruments erweitern?
DC-Grundinstrumente messen bis 20 mA. In Reihe mit einem 75-mV-Shunt gespeist, zeigt das Instrument proportional zum Nennstrom des Shunts an. Mit einer entsprechenden Skala eignet es sich für größere Gleichströme.

M. ERNEUERBARE ENERGIEN
Es gibt Leitungsschutzschalter auch in DC-Ausführung für Gleichstromnetze (z. B. PV-DC-Seitenschutz). Da das Abschalten von Gleichstrom schwieriger ist, ist der innere Aufbau komplexer und die Polarität ist zu beachten. In Haushalten sind DC-LS selten, in der Industrie häufiger. Die richtigen Anschlussbilder finden Sie im TRACON-Katalog auf Seite M/7.

N. HILFS- UND VERBRAUCHS­MATERIALIEN


Was ist das Besondere an den TRACON-Isolierbändern?
An sich nichts „Besonderes“. Der Unterschied zu Billigbändern liegt in den hochwertigen Ausgangsmaterialien. Wir sind mehrfach Produkten begegnet, deren Material nicht flammhemmend war, leicht riss oder deren Durchschlagfestigkeit unzureichend war. Ernüchternd, wenn ein im Handel erhältliches Produkt beim Anzünden wie Papier brennt… Die größte Anerkennung für unsere Isolierbänder ist, dass die meisten Elektriker in Elektro-Fachgeschäften gezielt nach unseren Produkten fragen!